Konvention und generelle Veränderungen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Christos ist auferstanden von den Toten und hat den Tod durch den Tod überwunden und denen in den Gräbern das Leben gebracht!

 

Orthodoxer Osterruf

3 Kommentare zu Konvention und generelle Veränderungen auf dem Ohlsdorfer Friedhof

  • Frater Rafael

    Rennstrecke Cordesallee“ – wenn es nach Rafael Meckbach geht, dann sollen bauliche Veränderungen – zum Beispiel Poller – zurVerkehrsberuhigung beitragen

  • Frater Rafael

    Frater Rafael ist ein hoch verdienter Seelsorger, der über ein  Jahrzehnte die Aussegungen auf dem Öjendorfer Friedhof für die Amtsbestattungen, auch § 10 Bestattungen genannt, durchgeführt hat. Seine ganze Tätigkeit war ehrenamtlich und altruistisch.
    Frater Rafael konnte sogar die Bürgerschaftspräsidentin auf den Öjendorfer Friedhof um 7 Uhr morgens locken, damit sie sich den Prozess und die entherzten Umgangsformen bei den Amtsbestattungen live vor Ort ansehen konnte. Ich durfte bei den Betrachtungen und Evaluationen der Friedhofskultur von Hamburg auch dabei sein und kann Zeugenschaft abgeben von der gewissensgesteuerten, gutmenschigen Einstellung von Frater Rafel. Darauf hat der Friedhof Öjendorf als Untergliederung der Hamburger Friedhöfe tatsächlich es geschafft , zwei Jahre später, für die „namenlos Verstorbenen“ immer ein Namenszeichen auf der jeweils relevanten Sammelgrabstätte zu verewigen. Ein Verdienst von dem unermüdlichen Kampf von Frater Rafael aus Hamburg.
    Frater Rafael hat eine Petition im Juni 2016 verfaßt, die sich mit der massiven Konversion des Ohlsodorfer Friedhofes zurecht kritisch auseinandersetzt
    Wir drucken die Petition im Wortlaut hier ab. Sie spiegelt die Meinung von Frater Rafael wieder, die wir aber gänzlich unterstützen möchten, zur Rettung des Ohlsdorfer Friedhofes als orignären, einzigartigen TRAUERORT und nicht als eventortiges Zusammensein von wichtigen Dingen, die aber nicht zusammenpassen.
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    am 15.06.2017 wurde die Öffentlichkeit von der Bürgerschaftsabgeordneten der Grünen Frau Sparr zu einem Rundgang auf dem Ohlsdorfer Friedhof eingeladen.
     
    Es sind dieser Einladung etwa 30 interessierte Hamburger Bürger nachgekommen.
     
    Während dieses Rundgang stellte sie dann auch die Pläne des Senats und der Hamburger Friedhöfe dar, mit schon ausgewiesenen Freiflächen, die nicht mehr für Bestattungen vorgesehen sind. Die Flächen entsprechen 3/4 der Gesamtfläche des Ohlsdorfer Friedhofs.
    Der Plan sieht weiter vor Kapelle 6
    einer KITA zur Verfügung zu stellen.
    Nach dieser Info verließ ich schockiert und verbittert diese Gesellschaft, als Einer, der sich bisher mit Herzblut gegen die Nachhaltigkeitstrategie2050  gestellt hat!
     
    600 Hamburger haben mit ihrer Unterschrift meine Petition für die Erhaltung des Ohlsdorfer Friedhofs geleistet, die ich dann im Hamburger Rathaus der Bürgerschaft übergeben habe.
     
    Ich gehe ab sofort wieder in die Offensive und sehe mich als Sprachrohr Derjenigen, die dieses kulturhistorische, wie Hamburger einmalige Sehenswürdigkeit, wie auch einzigartige Naturlandschaft schützen, wie auch in seiner Gesamtheit schützen möchten.
     
    Ich bitte die Öffentlichkeit, den Hamburger Senat, die Kirchen und die Presse diese Angelegenheit nochmals anzugehen und nochmals die Diskussion mit den Hamburger Bürgern zu suchen!
     
    Ihr
     
    Frater Rafael

  • admin

    § 17 Bestattungsgesetz Hamburg formuliert: “ Die Friedhöfe dienen der Bestattung der Verstorbenen, für die ein Antrag auf Beisetzung gestellt wird. Sie sind Totengedenkstätten“

Einen Kommentar schreiben

 

 

 

Diese HTML-Tags können verwendet werden

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>