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Aktualisierung 24.08.2018

 

Gründung des Vereins NOVUM PACE demnächst.

 

 

Liebe Mitstreiter, liebe Freunde,

Gestern wurden wir eingeladen von Seiten der Friedhofsverwaltung zur Vorstellung des neuen Friedhofsmanagement.

Anwesend von unserer Seite waren Frau von Dechend, Frau Carstensen, Frau Herma Koehn und Frater Rafael.

Alle Gruppierungen wurden freundlichst und herzlich enpfangen. Es wurden im Vorfeld kalte Getränke gereicht.

Ein Moderator stellte das neue Friedhofsmanagement vor, es sind Ulrike Arnold und Holger Templin.

Frau Arnold war bisher für das Bestattungsforum und die Abwicklung der dort stattfindenten Bestattungen zuständig, sie kommt aus der Werbung.

Herr Templin ist gelernter Gärtner und ist seit Beginn der Nachhaltigkeitsentwicklung 2050 für die Umsetzung dieses Projekts zuständig.

Nach Vorstellung des Friedhofsmanagements wurde Herr Hellberg zum Gespräch dazu gebeten. Her Hellberg ist der Geschäftsführer der Hamburger Friedhöfe Ohlsdorf, Öjendorf und Wohldorf Ohlstedt.

Herr Hellberg beschrieb die gegenwärtige Entwicklung und hob grundsätzlich das Vorhaben als Solches possitiv hervor. U.a. stellte er klar das der Friedhof ohne die Bürgerbeteiligung Schwierigkeiten hätte, die neue Strategie umzusetzen. Es werden ausdrücklich Aktionen und Impulse der am Abend versammelten Gruppen erwünscht. Zur Nachhaltigkeit des Friedhofs Ohlsdorf gehört auch die Sanierung des umfangreichen Sielnetzes was ökologisch in Zukunft betrieben werden sollte.

Es stellte sich eine Initiative von ansässigen Bürgern vor, die Kapelle 6, als Kulturforum nutzen.

Nach der Vorstellung des neuen Teams sind alle Beteiligten eingeladen zu Wein und Snacks.

Gespräche wie auch Vernetzungen sind gelaufen.

Unter Absprache mit Herrn Wirtz, dem Leiter der Hamburger Friedhöfe, wird es eine Einladung an die verschiedenen Kirchen und religiösen Gruppen geben, die ein Interesse zeigen eine der leerstehenden Kapellen als interreligiösen Forum nutzen zu wollen.

Novum Pace wird sich noch in diesem Jahr gründen mit der Aussicht auf eine gute Spendenbereitschaft der wohlhabenden Bürger dieser Stadt. Es sind Gespräche mit verschiedenen Gönnern am Laufen. Der Verein Novum Pace hat nur mit einer Vernetzung eine Chance seine Ziele, die der Befriedung des Friedhofs Ohlsdorf dienen soll.

Am Wochende 7./8. Juli findet sich Novum Pace zu Gesprächen zusammen, um die Gründung voran zu treiben.

 

 

 

 

Aktualisiert am 30. März 2018

 

Am 17. April wird es ein Gespräch mit Naturschützern, der Friedhofsleitung des Ohlsdorfer Friedhofs und Frater Rafael geben. Schwerpunkt in diesem Gespräch ist die Erhaltung der Natur.

Gründung des Vereins NOVUM PACE demnächst.

 

 

 

 

Liebe Freunde des Ohlsdorfer Friedhofs!

Seit einigen Jahren ergeben auf dem Friedhof unmerkliche, aber gravierende Veränderungen. In einem „Offenen Brief“ habe ich mich gegenüber der Friedhofsverwaltung positioniert (s.u.) und bitte Sie, Charakteristik und Erhalt des Naturraums Ohlsdforfer Friedhof mit Eigeninitiative zu unterstützen.
Die perfide Flurbereinigungspolitik der Friedhofsverwaltung besteht darin, langfristig die Strukturen des Friedhofs zu verändern. Dies ist zunächst nur bedingt wahrnehmbar, indem die durch Kahlschlag hervorgerufenen Stellen des aktuellen Jahres für einige Wochen sichtbar bleiben, bis hier erneut ein wenig Grün hervorgebrochen ist und die Stellen kaschiert sind. Was fehlt, ist daher ein Fotovergleich, was war vorher und wie sieht es jetzt aus. Nur so könnte der Außenstehende konkret erfahren, welche Veränderungen vor sich gehen. Ehemals in Büsche, Hecken und Bäume eingebettete Grabstellen sind jetzt über 100 Meter und mehr frei einsehbar. Mehr oder weniger solitär stehende Büsche und Bäume sollen hier den Eindruck erwecken, als wäre es immer so gewesen und eigentlich ist doch alles schön grün. Dem Friedhof wird eine enorme Menge an Biomasse entzogen, und zwar Jahr für Jahr, bis alles so aussieht, wie viele Bereiche bereits jetzt.
Es braucht eine Kurskorrektur, sonst laufen wir Gefahr, die gleichen Fehler und Umweltsünden vergangener Jahrzehnte zu wiederholen (Flussbegradigungen, Knickabholzungen, Monokulturen). All diese Maßnahmen wurden damals aus wirtschaftlichen und nicht aus ökologischen Gründen durchgeführt. Die Folgen sind uns bekannt: Eine Verarmung von Fauna und Flora! Wir wissen inzwischen um die Schwierigkeiten, solche Prozesse im Nachhinein regulieren zu wollen. Einmal verloren gegangene Natur ist in der Regel ein bleibender Verlust.
K.E.
Offener Brief an die Verwaltung des Ohlsdorfer Friedhofs

Politische Grenzen hindern Hamburg an einer Ausdehnung ins Umland. Dies führt zu einer immer stärkeren innerstädtischen Verdichtung durch Straßen- und Wohnungsbau und damit zu einer vermehrten Vernichtung von Grünanlagen wie z.B. Kleingärten. Diese für die Natur bedeutsamen Orte biologischer Vielfalt sind ohnehin durch zusätzliche Umweltbelastungen stark gefährdet. Derartige Einbußen mag man mit Gleichmut als unabdingbar hinnehmen, dies entspricht aber nicht meinen Vorstellungen von Lebensqualität. Hamburg hat den Ruf einer Wohlfühlstadt und dazu tragen Grünanlagen nicht unerheblich bei.
Landschaftsplaner arbeiten am „grünen Tisch“, ziehen Linien und stellen Berechnungen an, die einer Ästhetik frönen, die mit der Natur häufig wenig kompatibel ist. Der Ohlsdorfer Friedhof verfügt nicht nur über ein kulturelles Erbe, sondern auch über ein Refugium für Tiere und Pflanzen mitten in einer Großstadt und damit über ein Alleinstellungsmerkmal unter den europäischen Großstädten.
Denkmalspflege ist sicherlich ein kulturelles Gut, dem auch die erforderliche Beachtung geschenkt werden sollte. Doch hierbei handelt es sich „nur“ um den einen Teil dessen, was den Ohlsdorfer Friedhof ausmacht, der andere, empfindsamere und nicht minder bedeutende Teil ist die Natur.
Friedhofspflege muss sein, da ist die Verkehrssicherungspflicht des Friedhofs ebenso zu beachten, wie es gärtnerisch erforderlich sein kann, Pflanzen zurückzuschneiden. Auch mögen Kostengründe dafür sprechen, den Friedhof pflegeleicht zu gestalten und lieber zusammenhängende Rasenflächen anzulegen, als eine biologische Vielfalt zuzulassen. Doch was ich derzeit erlebe, ist ein ökonomischer Verdrängungswettbewerb zugunsten der Denkmalspflege und gegen die Natur.
Das Konzept “Ohlsdorf 2050“ zeigt Wege der Grünvernichtung auf, derer ich mich der vorangegangenen Jahre nicht erinnere. Was ich dagegen wahrnehme, ist insbesondere auf dem Linneteil ein Radikalschlag, der an die Tristesse süddeutscher Friedhöfe erinnert und der über Jahrzehnte gewachsenen Charakteristik des Ohlsdorfer Friedhofs widerspricht.
Brachiale Kahlschläge selbst gesunder Bäume und Rückschnitte knapp 2 Meter hoher Rhododendren vermitteln eine immer größer werdende Ödnis. Einfache Grabmale zu Dutzenden sichtbar aufgereiht bieten Gräberfelder, die kein Mensch sehen will und der Attraktivität und dem Charme des Friedhofs schadet. Bis auf wenige Abschnitte wird offenbar jeder Form der „Heimeligkeit“ und Individualität den Kampf angesagt. Dem Reihengrab kommt hier seine wörtliche Bedeutung zu.
Es gilt zu bedenken, wie lange es braucht, bis wieder ein vergleichbarer Zuwachs vorhanden ist, der den Kahlschlag kompensiert. Da braucht es auf Jahre hinaus deutlich weniger Friedhofsarbeiter, die sich mit der Dezimierung von Pflanzengrün beschäftigen und stattdessen sinnvollere Arbeiten verrichten können. Überall, wo dicht stehende Hecken, Büsche und Bäume entfernt wurden, muss dagegen zukünftig die Pflege der Flächen intensiviert werden. Solche Maßnahmen sind m.E. kurzsichtig, da kostenintensiv. Einfach stehen und wachsen lassen, das macht dem Menschen offenbar Probleme, obwohl er sich genau daran erfreuen möchte wie auch an den Tierarten, die darauf angewiesen sind. Letales „Friedhofsgrün“ schafft da keinen Ausgleich.
Intensiv wird weiter an der Umgestaltung des Friedhofs gearbeitet, wobei es leider an Neuanpflanzungen und damit an Ersatz für Abholzungen mangelt. Stattdessen gerät immer mehr der Gedanke der Wirtschaftlichkeit in den Fokus. Wenn ehemals „geheimnisvoll“ anmutende Fußwege zu sog. „Sichtachsen“ mutieren und dann als Fahrradautobahnen genutzt werden, macht dies den Friedhof für ältere und fußläufige Besucher keinesfalls sicherer.
Angeblich soll die Übersichtlichkeit des Geländes den alten Menschen die Angst vor dem Friedhofsbesuch nehmen. Hier wäre ein kostengünstiges Begleitangebot (z.B. durch Gärtner) für die wenigen älteren Einzelbesucher sicher die bessere Variante und letztlich sind es gerade diese Menschen, die sich oftmals an der Natur des Friedhofs mehr erfreuen als der immer sichtbarer hervortretenden Wüste aus (zuweilen grün punktierten) Grabsteinen.
Eine einmal verlustig gegangene Biodiversität wieder herzustellen bedarf ungleich größerer Anstrengungen, als es der Erhalt eines steinernen Monuments notwendig macht. Es braucht Jahre, wenn es denn überhaupt möglich ist, ein verloren gegangenes Biotop insbesondere für solche Kleinstlebewesen zurückzugewinnen, deren Einzigartigkeit und Vorkommen auf den Ohlsdorfer Friedhof beschränkt sind und daher des besonderen Schutzes bedürfen (Vortrag NABU, 11.3.18, um 15 Uhr im Forum in der Cordeshalle).
Die Friedhofsgestaltung durch einen Herrn Linne waren Gärten im Stil der Zeit, was allerdings nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügt. Hier hat ein Wandel stattgefunden. Wenn man der Verpflichtung und Notwendigkeit des Naturschutzgedankens folgt, ist weder zeit- noch naturgemäß so zu verfahren, wie es noch für einen Herrn Linne galt und möglich war. Den Friedhof als Park- und Begräbnisstätte vorzuhalten muss diesem Ansinnen nicht zwangsläufig widersprechen.
War der Friedhof bisher ein einzigartiges städtisches Kleinod herausragenden Charakters, gerät dieses Ökosystem immer mehr zu einem Arbeitsbeschaffungsprogramm für Waldarbeiter und, wie die Planung aussieht, wird sich dieser Zustand wohl noch verschlimmern, zumal selbst die ausgeführten gärtnerischen Tätigkeiten nicht immer als optisch gelungen anzusehen sind und sich damit der Gesamteindruck vor dem Hintergrund der geschilderten Wahrnehmungen negativ verstärkt.
Nutzungskonzepte und Landschaftsplanungen hin oder her, es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis das Konzept „Ohlsdorf 2050“ erneut durch das Motto „Rettet den Ohlsdorfer Friedhof“ ersetzt wird. Hiermit verbunden sind der Verlust von Bedeutung und Ansehen des Friedhofs.
Bitte überdenken Sie Ihr Friedhofskonzept 2050, dessen Auswirkungen ich tagtäglich wahrnehme, bleiben Sie hamburgisch weltoffen und anpassungsfähig für Veränderungen und Anregungen, aber orientieren Sie sich bei Gestaltung und Heckenschnitt bitte nicht am Wesen der Hamburgischen Kleingartenverordnung oder überzogenen Ansprüchen des Denkmalschutzes. Der Ohlsdorfer Friedhof muss ein geschützter Raum auch für Pflanzen und Tiere bleiben! Die Alternative für die Zukunft heißt daher: Einfalt oder Vielfalt?

 

 

 

 

Der  Verein soll die ursprüngliche Widmungsidee ein Friedensort und Gedenkort zu sein stützen und befördern. Dazu sollen insbesondere schützenswerten Objekte wie Mausoleen in die Obhut des Vereins genommen werden.

 

 

 

 

 

NOVUM PACE

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Berichterstattung im NDR3 im Abendprogramm wurde an zwei aufeinander folgenden Tagen über den Friedhof Ohlsdorf berichtet.

Der erste Beitrag zeigte, dass der Rechnungshof den Senat hinweist, dass die Hamburger Friedhöfe zu groß seien und aufrund der veränderten Bestattungskultur ( Zunahme an Kremierungen) die dafür vorgesehene Bestattungsfläche sich verringert. Empfehlung des Rechnungshofes, zukünftig frei liegende Flächen als Bauland auszuweisen.

Der zweite Beitrag stellte dar, dass der Ohlsdorfer Friedhof aktuell eine eigene Postleitzahl hat.

Beide Beiträge sind am Montag den 12. und am Dienstag den 13. 02. im Abendprogramm des NDR3 gesendet worden.

Mein Eindruck und mein Protest stellt sich wie folgt dar:

Es ist Fakt, dass die Stadt Hamburg zahlreiche Friedhöfe hat und es ist auch so, dass die Bestattungen und Abschiednahmen sich in der Bestattungskultur gewandelt haben.

Dennoch gibt es eine generalisierte Ebene dafür, die das Wohl der Bürger insgesamt betrachtet und damit auch die Naherholungsgebiete als Teil der Daseinsfürsorge der Stadt Hamburg für seine Bürger bewertet.

In diesem erweiterten Betrachtungswinkel verlieren die veröffentlichen Zahlen des Rechnungshofes deutlich an Durchschlagskraft, weil die Welt nicht von Zahlen ausschließlich regiert wird, sondern von Menschen und Bedürfnissen nach schöner Lebensqualität regiert werden sollte.

Hamburg hat einen besonderen Friedhof, der schlichtweg eine Hamburgensie ist: Ohlsdorf.

Dieser Friedhof ist etwas sehr kostbares für die Hamburger und gilt diesen in seiner Gänzlichkeit zu schützen!

600 Hamburger Bürger haben eine Petition unterschrieben, die sich gegen die Nachhaltigkeitstrategie2050 stellen und die Befürchtung haben, dass Ohlsdorf nach 2050 Bauland wird und somit der weltgrößte Parkfriedhof und diese ausgesprochene Hamburgensie verschwindet.

Dieses Bauvorhaben realisiert sich mit dem Bericht im NDR aktuell gewaltig, zumal der Rechnungshof auch dazu rät und auch, wo jetzt der Friedhof eine eigene Postleitzahl hat.

In der ersten Jahreshälfte wird sich NOVUM PACE gründen, der sich für den Erhalt des Ohlsdorfer Friedhofs einsetzt, in genau der Form und Größe und Aura-Ausstrahlung, wie er seit Jahrzehnten die Stadt Hamburg, nicht nur regional, sondern auch international, positiv beeinflusst und auszeichnet.

 

Ich bitte Sie, meine Damen und Herren von den Medien, diesen Unmut,diese Reaktion, wie auch weitere Aktionen gegen die Nachhaltigkeitsstrategie 2050, in Ihre Berichterstattung mit hinein zu nehmen!

Kopie dieses Anschreiben stelle ich ab sofort auf meine Seiten bei Facebook und Instagram.

Danke!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Frater Rafael

 

EINLADUNG – BITTE TEILEN
Am kommenden Sonntag ist Volkstrauertag und ich werde auf ausgesuchten Gräbern des Ohlsdorfer Friedhofs in Hamburg Blumen und Kerzen niederlegen und Derer gedenken, die dort begraben sind. Wer möchte kann gern dazu kommen.
Treffpunkt: Bestattungsforum um 12 Uhr
Ich freue mich, Euch dort zu treffen und mit Euch diesen Weg zu gehen, u.a. Grabstätten zu sehen, die Ihr vielleicht noch nicht kennt.
Anmeldung hier hier bei mir oder über Facebook!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrter Herr Thering,

ich freue mich außerordentlich, dass Sie sich als Bürgerschaftsfraktion der Thematik Schutz der Hamburger Grünanlagen annehmen wollen. So möchte ich Sie darauf hinweisen, dass vor einiger Zeit eine Petition mit 600 Unterschriften von besorgten Hamburger Bürgern von mir im Rathaus an Herrn Dr, Dietrich Wersich übergeben wurden, mit der Bitte diese Thematik in die Bürgerschaft zu tragen. Es geht in der Petition um die Erhaltung des Ohlsdorfer Friedhofes als vollständige Bestattungsfläche.

Mittlerweile entsteht daraus das Vorhaben eine Bürgerstiftung zu gründen, mit dem Ziel als Bürgerstiftung Ohldorfer Friedhof den Haushalt des Hamburger Senats zu entlasten. Von meiner Seite aus, führe ich bereits Gespräche mit wohlhabenden Hamburgern, die sicherlich großzügige finanzielle Beträge dieser Stiftung zukommen lassen. Die Idee ist mit dem Erlös der Stiftung, Sanierungen und Erhalt der verschiedenen Mausoleen und Kapellen zu gewährleisten, ebenso Wege und Straßen neu zu gestalten. U.a. die Cordesallee Verkehrsberuhigt zu befrieden. Weitere Idee ist, dann die sanierten Mausoleen und Kapellen den Hamburger Bürgern, als Gedenkort für ihre Verstorbenen zu überlassen.

Im Gegenzug verpflichtet sich die Stadt Hamburg das Areal Ohlsdorfer Friedhof über 2050 hinaus nicht als Bebauungsfläche anzudenken und umzusetzen. Sie verpflichtet sich außerdem, die Bestattungsfläche wieder zu aktivieren und als solche über 2050 hinaus zu wahren und zu erhalten.

Der Widerstand gegen die Pläne der Nachhaltigkeitsstrategie 2050 ist am wachsen und ich gehe davon aus, dass dieser Widerstand nmicht erfolglos sein wird.

Auf Gespräche und Unterstützung Ihrer Fraktion freue ich mich auch weiterhin!

Mit freundlichen Grüßen

Frater Rafael

 

 

 

 

 

 

Warum eine Stiftung für den Ohlsdorfer Friedhof?
Um den Haushalt des Hamburger Senats zu entlasten.
Zum Einen könnte man von den Stiftungsgeldern die Wege finanzieren, die Kapellen pflegen und sanieren, ebenso Mausoleen wieder herrichten. Damit könnte sich der Senat und somit die Verwaltung auf die Gärtnereien und den Angestellten dort mit Sorgfalt widmen.
Im Gegenzug verpflichtet sich Hamburg über 2050 hinaus den Friedhof vollständig als Begräbnisstätte aufrecht zu erhalten und keinerlei Baumaßnahmen, die nicht dem Widmungszeck des Friedhofes entsprechen, umzusetzen.

 

 

 

Ich möchte eine Stiftung für die Erhaltung des Weltgrößten Parkfriedhofs gründen!
Dieser Friedhof ist eine Hamburgensie und muss als solches, als vollständige Friedhofsfläche den Hamburger Bürgern erhalten bleiben!
Diese Anfrage gilt ab sofort!Und warum muss es eine Stiftung für den Friedhof geben?
Es gibt erheblichen Sarnierungsbedarf bei den alten Mausoleen die über Stiftergelder sicher gestellt würden.
Bin im Gespräch mit Wohltätern in dieser Stadt!

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 15.06.2017 wurde die Öffentlichkeit von der Bürgerschaftsabgeordneten der Grünen Frau Sparr zu einem Rundgang auf dem Ohlsdorfer Friedhof eingeladen.

Es sind dieser Einladung etwa 30 interessierte Hamburger Bürger nachgekommen.

Während dieses Rundgang stellte sie dann auch die Pläne des Senats und der Hamburger Friedhöfe dar, mit schon ausgewiesenen Freiflächen, die nicht mehr für Bestattungen vorgesehen sind. Die Flächen entsprechen 3/4 der Gesamtfläche des Ohlsdorfer Friedhofs.
Der Plan sieht weiter vor Kapelle 6
einer KITA zur Verfügung zu stellen.
Nach dieser Info verließ ich schockiert und verbittert diese Gesellschaft, als Einer, der sich bisher mit Herzblut gegen die Nachhaltigkeitstrategie2050  gestellt hat!

600 Hamburger haben mit ihrer Unterschrift meine Petition für die Erhaltung des Ohlsdorfer Friedhofs geleistet, die ich dann im Hamburger Rathaus der Bürgerschaft übergeben habe.

Ich gehe ab sofort wieder in die Offensive und sehe mich als Sprachrohr Derjenigen, die dieses kulturhistorische, wie Hamburger einmalige Sehenswürdigkeit, wie auch einzigartige Naturlandschaft schützen, wie auch in seiner Gesamtheit schützen möchten.

Ich bitte die Öffentlichkeit, den Hamburger Senat, die Kirchen und die Presse diese Angelegenheit nochmals anzugehen und nochmals die Diskussion mit den Hamburger Bürgern zu suchen!

Ihr

Frater Rafael

 

 

 

 

Rennstrecke Cordesallee“ – wenn es nach Frater Rafael geht, dann sollen bauliche Veränderungen – zum Beispiel Poller – zur Verkehrsberuhigung beitragen

 

 

 

§ 17 Bestattungsgesetz Hamburg formuliert: “ Die Friedhöfe dienen der Bestattung der Verstorbenen, für die ein Antrag auf Beisetzung gestellt wird. Sie sind Totengedenkstätten“

 

 

In einem ausführlichen Bericht des Hamburger Abendblatts vom 8.6.2017 wird die Position des Ohlsdorfer Friedhofes dargestellt. Der Friedhof behauptet, dass die Anzahl der Bestattungen dramatisch zurück gegangen sei. In Wirklichkeit ist die Anzahl der Bestattungen die letzten 20 Jahre nicht zurück gegangen. Zurück gegangen ist die Anzahl der Trauerfeiern in Hamburg.
Die Strategie-Abteilung des Ohlsdorfer Friedhofs hat sich verschiedene Ideen ausgedacht, wie die nicht mehr für die Friedhofsöffentlichkeit zur Verfügung stehenden Kapellen genutzt werden sollen. In einer soll ein Kunstprojekt stattfinden. Für die arme Kapelle 6 wird angeprüft, ob dort ein Kindergarten einziehen könne.
Der SPD Abgeordnete Rösler möchte eine sinnvolle Nutzung der Friedhofsflächen und möchte keine Umwidmung von Friedhofsflächen für die Nutzung als Wohnraum.
Der Friedhof Ohlsdorf unterstreicht mit dieser Entwicklung seinen Park-Charakter. Faktisch könnte man den verschiedenen Vermarktungs- und Vermietungsideen antworten:
Ein Friedhof ist ein Friedhof, ist ein Friedhof und wird ein Friedhof bleiben. Ein Friedhof ist ein Ruheort für die Verstorbenen und ein Ort des Andenkens für die Hinterbliebenen, die für richtig viel Geld sich die Grabnutzungszeit erkauft haben und einen Anspruch haben, dass dieser Trauerort im Grundcharakter als solcher auch erhalten bleibt.